###Militärische Materialien – Die Geschichte der Panerai Luminor
Radiomir ist Anfang des 20. Jahrhunderts das Mittel der Wahl, um Uhren und andere Instrumente von Panerai in der Dunkelheit zum Leuchten zu bringen, da das Unternehmen dieses Material patentiert hat. Wie der Name verrät, kommt zur Herstellung Radium zum Einsatz, welches radioaktiv und entsprechend gefährlich für Menschen ist. 1949 kommt aus diesem Grund Luminor auf den Markt, welches auf Tritium basiert und weniger gesundheitsgefährlich ist. Die Uhren tragen den Namen des Materials, weswegen die Kollektion ab diesem Zeitpunkt unter dem Namen Panerai Luminor auftritt. Im Vergleich zum Vorgängermodell ändert sich allerdings nicht nur die verwendete Leuchtmasse. Auch am Gehäuse werden Anpassungen vorgenommen. Die Kronenschutzbrücke kommt hier hinzu und macht das Gehäuse deutlich umfangreicher. Zusätzlich werden die Bandanstöße fest mit dem Gehäuse integriert. In den 90er-Jahren ist die Panerai Luminor das erste Modell, welches zum allgemeinen Kauf verfügbar gemacht wird. Die Referenz PAM01109 passt sich perfekt in die Kollektion ein.
###Neu 2021 – Die Panerai PAM01109 im Detail
Die Referenz PAM01109 von Panerai erscheint 2021 und bringt mit, was von der Kollektion erwartet wird. Sie steckt (gemeinsam mit weiteren vorgestellten Modellen) in einem Gehäuse in Marine-Stil mit einem Durchmesser von 44 Millimetern. Auf der Oberseite findet sich gewölbtes Saphirglas (welches der Uhr einen feinen Retro-Charakter verleiht). Es deckt ein schwarzes Ziffernblatt mit gut sichtbarer Beschriftung (samt moderner, umweltfreundlicher Leuchtmasse) ab. Bei 12 und 6 Uhr finden sich arabische Ziffern, während die restlichen Stunden als stabförmige Indizes vorhanden sind. Eine kleine Sekunde findet sich bei 9 Uhr, während ein 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr zu finden ist. Zusätzlich ist eine Stoppfunktion an Bord, die durch Drücker auf der rechten Gehäuseseite bedient wird.