Die SuperOcean von Breitling stammt aus den 50er Jahren und stellt den ersten Ausflug der Schweizer in die Taucheruhr-Kategorie dar. 2019 bringt das Unternehme die Uhren der Kollektion auf den aktuellen Stand. An dieser Stelle blicken wir auf die Geschichte der Kollektion und auf das aktuelle Modell der Breitling SuperOcean 44.
Breitling ist vor allem für Fliegeruhren bekannt. In den 30er-Jahren liefern die Schweizer erstmals eine Pilotenuhr für den Einsatz bei der Royal Air Force. Neben einer Gangreserve von acht Tagen sind zahlreiche Funktionen und Anpassungen an Bord, die den Einsatz im Cockpit begünstigen. Ein schwarzes Ziffernblatt bietet in Kombination mit großen und hellen Ziffern die Basis. Durch den besseren Kontrast verbessert sich die Lesbarkeit signifikant. Mit der Chronomat folgt die nächste militärische Uhr. Diese bietet durch eine speziell gestaltete Lünette die Möglichkeit, unterschiedliche Berechnungen durchzuführen.
Diese Möglichkeiten erweitert Breitling mit der Vorstellung der Navitimer in den 50er-Jahren erneut. In dieser Zeit rückt das Tauchen in den Fokus der Öffentlichkeit und weckt auch das Interesse von Rolex und Omega. Deswegen versucht sich Breitling an der Schaffung einer entsprechenden Konkurrenz und veröffentlicht diese in den 50er-Jahren unter dem Namen Breitling SuperOcean. Der anhaltende Erfolg sichert den Bestand der Kollektion im Breitling-Portfolio bis heute.
Heute – Die Breitling SuperOcean 44 im Detail
2019 erscheint eine zeitgemäße Neuauflage der SuperOcean-Kollektion und bringt Modelle in unterschiedlichen Größen mit. Darunter befindet sich die SuperOcean 44, die in einem Gehäuse mit einem Durchmesser von 44 Millimetern steckt. Ins Auge sticht bei diesem Modell vor allem seine Einfachheit.
Alle Ablenkungen sind vom Ziffernblatt verschwunden und weichen einem klaren und lesbaren Design auf schwarzem oder blauem Grund. Bei zwölf, sechs und neun Uhr kommen dazu arabische Ziffern zum Einsatz, während sich bei drei Uhr ein Datumsfenster findet. Die restlichen Stunden werden durch Indizes angedeutet.
Im Vergleich zum Vorgänger ändert sich auch die Zeigerform. Sie wirkt dadurch insgesamt moderner. Wasserdicht ist die SuperOcean Automatic 44 bei einer Wassertiefe von bis zu 1.000 Metern. Das verwendete Uhrwerk läuft stehts präzise und unbeeinflusst.
Abwandlung – Das Kaliber 17
Als Werk setzt Breitling im Fall der SuperOcean 44 aus dem Jahr 2019 auf sein Kaliber 17. Es handelt sich dabei nicht um eine Eigenentwicklung. Stattdessen setzen die Schweizer auf ein erprobtes Werk aus dem Hause ETA. Das ETA 2824 ist als besonders robust bekannt und trägt in der Industrie den Zunamen »Panzer«.
Das liegt mit Sicherheit an der langen Herstellungszeit des Werkes und der daraus resultierenden Erfahrung bei Herstellung und Wartung. Erstmals taucht das ETA 2824 im Jahr 1971 auf. Zwischen den 70er- und 90er-Jahren erscheinen unterschiedliche Varianten des ETA-Werkes. Unter anderem der Nachfolger ETA 2824-2. Es handelt sich um ein kleines Werk, was vielfältige Einsatzmöglichkeiten in zahlreichen Uhrmodellen eröffnet.
In Sachen Funktionalitäten sind Stunden, Minute und stoppbare Zentralsekunde an Bord. Es verwundert entsprechend nicht, dass sich Breitling entscheidet, dieses robuste Werk zur Basis ihres Kaliber 17 zu machen. Zahlreiche andere Hersteller nutzen die ETA-Basis ebenfalls.